Willkommmen bei Triathlet Matthias Graute

 


19.07.2010 Deutsche Hochschulmeisterschaften in Münster - Vizemeister
Artikel aus Echo-Münster:"Die schnellsten Triathleten hatten es am besten: Vormittags blieben die 91 ins Ziel gekommenen Starter der Deutschen Hochschulmeisterschaften noch verschont von der großen Hitze. Am Sonntag lieferten sich die beiden bisherigen Gewinner des Sparda-Münster City-Triathlons ein studentisches Duell, das Oliver Strankmann (WG Köln) für sich entschied.
Der auf der Olympischen Strecke Beste aus 2008 knackte in 1:51:41 Stunden nach den 1,5 km im Wasser, 40 km auf dem Rennrad und zehn km auf dem Leinpfad am Kanal den münsterischen Rekord zwar nicht, war aber eher in der Osmo-Halle als der Rekordinhaber und Gewinner von 2009, Matthias Graute (Uni Duisburg-Essen/1:53:24). Bei den Frauen verwies Natascha Schmitt (WG Mainz/2:04:22) die Bochumerin Linda Klauke (2:11:42) und die Lokalmatadorin Linda Schücker (WG Münster/2:11:52) deutlich auf die Plätze.
Als Zweiter bestens zufrieden
Der 26-Jährige Graute erreichte ein Jahr nach seinem Triumph dennoch sein Ziel: „Endlich habe ich in dieser Saison mal ein Erfolgserlebnis gefeiert. Das gibt mir neues Selbstbewusstsein“, sagte Graute (Foto r.) gegenüber echo-muenster.de. Nicht zuletzt das Examen in den Fächern Mathe und Sport forderte ihn als Schreibtischtäter – da kam der Sport zwangsläufig ein bisschen zu kurz. „Der April war für mich ja noch ganz gut, aber danach habe ich nicht mehr viel gerissen.“ Als er vor dem Sprung ins 24,6 Grad warme Wasser Strankmann in der Starterliste erblickte, „da wusste ich, als Zweiter hier bestens platziert sein zu können.“
Der 24 Jahre alte Bonner, im Triathlon-Ligawettkampf für Witten erstklassig am Start, war als schnellster Schwimmer nach 20:08 Minuten aus dem Wasser. „Ich habe mich erst im Wasserschatten aufgehalten – aber dann war mir das Tempo zu niedrig.“ Also flog er an allen vorbei und war fortan einsam unterwegs. „Ich musste was tun, ich habe ja gesehen, dass viele Bundesligakonkurrenten dabei sind.“ Im Vergleich zu 2008 fand er die Streckenführung „anders, aber besser. Das Feld wurde sehr entzerrt, so bleibt es fair, weil man kein Windschattenfahren sieht.“ Hinter den beiden Top-Athleten belegte der Saarbrücker Simon Hauser in 1:53:50 Rang drei."

Endzeit: 1:53:24 min mit schnellster Laufzeit 10,6lm in 34:04 min (32:04 auf 10km)